In fast keinem anderen Berufsfeld gab und gibt es so viel Try and Error wie beim Desktop Publishing, und zwar in mehrerlei Hinsicht: Meine Umgebung hat natürlich auch gesehen, wie bei mir anscheinend wie von Geisterhand spielend und mit links die "schönen Dinge" erst am PC entstanden und später gedruckt in den Regalen lagen. Diese Umgebung war weitgehend der Meinung, dass ich am PC "spiele", allenfalls mein Hobby im Geschäft betreibe. Einige derjenigen, die eine eigene Kostenstelle verwalte- ten, haben nun teuere PC-Einrichtungen gekauft, mit denen sie dies und jenes selbst publizieren wollten. Eigentlich war das nie deren Aufgabe, denn sie hätten anderes zu tun gehabt. So haben sie kostbare Zeit nutzlos damit verbraten, sich in diesem Thema zu versuchen, in der Annahme, wenn man die Programme hat, geht alles von selbst. Was dabei herauskam, hatte nicht einmal "Kirchenblättles-Niveau" (falls es überhaupt so weit kam ...), so standen denn alsbald die teueren PC-Ausrüstungen ungenutzt im Eck und alterten schnell vor sich hin. Einfache Mitarbeiter hätte man zur Rechenschaft gezogen und bestenfalls zurückgestuft. Leitende Mitarbeiter jedoch stufen ihr eigenes Fehlverhalten als "wertvolle Erfahrung" ein. Irgendwann hatte es sich dann doch herumgesprochen, dass dieses Metier wie viele andere auch mit Lernen, Arbeit und Übung zu tun hat. Also mit Dingen, die man besser Andere tun läßt. Es war also besser, die Finger von dem Thema DTP zu lassen. Darin bestand also die "wertvolle Erfahrung" der ach so schlauen Köpfe ... offen zugegeben hat dies jedoch keiner dazu hätte man eben verstehen müssen, von was hier die Rede ist.
Desktop Publishing (DTP)
Try and Error can be a deadly Teacher
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Von nix kommt nix: Kunst kommt von Können
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Wolfgang und Waltraud Zeiler
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