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© Harm Bengen
... Linien ohne Ende Eine Umschlagseite wie jede andere? Auf den ersten Blick ja. Betrachtet man nur die Titelseite (rechter Teil), so fällt erst mal garnichts auf. Erst der Blick auf die Rückseite zeigt das Besondere: Wo kommen denn die beiden Linien her, und wo enden sie? Klappt man das Heft auf, so dass Vorder- und Rückseite wie unten sichtbar werden, stellen sich Fragen: Wo sind die Grenzen des Titelbildes? Wieso überragen die Linien die vermeintliche Bildbegrenzung? Weshalb stehen die Linien über dem Bild links oben und der grauen Fläche unten?
Bildbearbeitung
Text
Text
Graufläche
Begrenzung Bild 1
Bild 1
Logo
Bild 2
Hintergrundverlauf
Diese Umschlagseite ist mit Hilfe des Seitenlayoutprogramms QuarkXPress entstanden. Hiermit werden Text, Grafik und Bilder zu Seiten layoutiert – früher verwendete man hierzu Schere und Klebstoff. Zuerst wurde der Hintergrund weiß angelegt, darüber der Hintergrundverlauf als Fläche angelegt, ebenso die Graufläche und das Logo. Danach wurde das Bild 2 als zunächst oberste Ebene eingefügt.
Bild 1 lag zunächst als Bild mit Begrenzung wie oben angezeigt vor. D. h., auch die Linien endeten an der Begrenzung. Das Bild habe ich erst vom Hintergrund befreit und mit roten Farbflächen nach links erweitert.
Nun habe ich einen Beschneidungspfad (im Bild gelb) angelegt, mit dem später das Bild von seinem Hintergrund befreit werden sollte, sowie sich die Linien nach links ausbilden sollten.
Den Beschneidungspfad habe ich zu einer Auswahl angelegt, und "umgekehrt". Mit dieser umgekehrten Auswahl konnte ich nun den Hintergrund und die roten Flächen um meine 2 Linien löschen, so dass das Bild nun das gewünschte Aussehen hatte.
Nun konnte die Importfläche (Begrenzung Bild 1 – s. oben) angelegt und das Bild 1 importiert werden. Nachdem das Vergrößerungsverhältnis und die Lage im Rahmen bestimmt waren, zeigte sich das Bild nach links begrenzt, die roten Linien endeten ebenfalls an der linken Bildkante. Nach Aufruf des Beschneidungspfades in QuarkXPress wurde zunächst der weiße Hintergrund unterdrückt der blaue Farbverlauf war nun der Bildhintergrund. Man kann nun dem Bild sagen, dass auch die über den linken Bildrand ragenden Anteile sichtbar werden sollen, und siehe da, die Linien wurden sichtbar!
Mit diesem "Trick" habe ich sicher die Aufmerksamkeit einiger Leser geweckt, was ja wohl die Absicht war!
Am Rande
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Wolfgang und Waltraud Zeiler
Linien ohne Ende
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